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Die Struktur der Microcluster

   Forscher, die sich mit der Heiligen Geometrie beschäftigen, gehen davon aus, dass besondere symmetrische Strukturen wie Antennen für kosmische Energie wirken. Einer dieser Autoren, Bob Frissell, sagt über den Menschen: „Obgleich wir nicht danach aussehen, sind wir innerlich und äußerlich doch nur reine Geometrie.“ [12]

   Ebenso wie die Pyramiden in exakten Winkeln erbaut wurden und diese Winkel über die Wirksamkeit der Pyramidenkräfte entscheiden, sind die Flanagan Microcluster winzige Moleküle von symmetrischer Struktur. Sie sind nicht nur selbst hochstrukturiert, sondern ordnen auch das Wasser um sich herum in symmetrische Strukturen an – den so genannten Flüssigkristallen.

   Von Pythagoras ist der Satz überliefert: ‚Das Wesen der Wirklichkeit ist die Zahl.’ Und viele Jahrhunderte später sagte Werner Heisenberg, der den Nobelpreis für seine Forschungen zur Quantenmechanik erhielt: "Die letzte Wurzel der Erscheinungen ist also nicht die Materie, sondern das mathematische Gesetz, die Symmetrie, die mathematische Form."

   Er kam im Laufe seines Lebens, wie viele der anderen Begründer der Quantenmechanik, zu der Erkenntnis, dass sich im Nanobereich der Erforschung der kleinsten Teilchen Mikrokosmos und Makrokosmos nicht mehr trennen lassen und ebenso die Grenzen zwischen Mathematik, Philosophie und Religion aufgehoben werden. [13]
Im Bereich der Nanowissenschaften arbeiten Wissenschaftler aus den Bereichen der Chemie, Physik, Biologie und Medizin zusammen, weil es im Nanobereich keine exakten Grenzen mehr zwischen den einzelnen Fachrichtungen gibt.

   Im Tao Te Ching, das Laotse bereits im 6. Jahrhundert vor Christus geschrieben haben soll, ist diese Erkenntnis bereits vorweggenommen. Es heißt dort:
„Der Mensch folgt den Gesetzen der Erde.
Die Erde folgt den Gesetzen des Himmels.
Der Himmel folgt den Gesetzen des Tao.
Das Tao folgt den Gesetzen seiner inneren Natur.“

   Die Struktur jeden Raumes – im Mikrokosmos wie im (Makro-) Komos wird durch die Gesetzmäßigkeiten geometrischer Beziehungen bestimmt. Dies wird ‚Heilige Geometrie’ genannt. Jede Zelle, jeder Mensch, jedes Tier, jeder Stern oder Spiralnebel besitzt ursprünglich harmonische Grundproportionen. Bei diesen geometrischen Grundprinzipien geht es aber weniger um die Form als um den daraus resultierenden Inhalt oder die Bedeutung bzw. Wirkung dieser Formen.

   Plato sagte: „Die Bedeutung der Geometrie beruht nicht auf ihrem praktischen Nutzen, sondern darauf, dass sie ewige und unwandelbare Gegenstände untersucht und danach strebt, die Seele zur Wahrheit zu erheben."

   Plato (ca. 428 - 348 v. Chr.) formulierte vermutlich als Erster die Theorie der fünf geometrischen Formen, die heute als ‚platonische’ bzw. ‚regelmäßige Körper’ oder ‚kubisches System’ bezeichnet werden (andere Quellen schreiben das Konzept Archimedes zu). Im Alten Ägypten (womit wieder eine Beziehung zu Patrick Flanagans Pyramidenforschung hergestellt sei) repräsentierten diese fünf Körper die fünf Elemente Feuer, Erde, Luft, Wasser und als 5. Element Äther oder Prana, was auch mit dem Universum gleichgesetzt wird.

   Platonische Körper sind vollkommen regelmäßige (symmetrische) Körper, deren Oberflächen aus gleich großen, gleichseitigen und gleichwinkligen Vielecken bestehen. [14]

   Das uns umgebene Energiefeld soll aus den fünf platonischen Körpern zusammengesetzt sein. (Als sechster Körper wird teilweise noch die Kugel genannt, die für das Große Nichts (oder nach Laotse das Tao) steht, aus der alles hervorgegangen ist. Vgl. hierzu auch die vorige Beschreibung der Flanagans zur Nullpunktenergie: „Wissenschaftler gehen davon aus, dass in der Leere alle atomischen Partikel in Paaren geschaffen [...] werden“).

   Diese Formen liegen allem zugrunde und sind das Muster, aus dem heraus alles erschaffen werden kann.

   Johannes Kepler sagte: „Ubi materia - ibi geometria" (Wo Materie ist, da ist Geometrie). Mittlerweile gehen die meisten Wissenschaftler davon aus, dass mathematische Prinzipen die Grundlage bei der Bildung von Strukturen in biologischen, in anorganischen und auch in künstlich geschaffenen Systemen sind. Durch die Bauprinzipien einfacher geometrischer Figuren werden in diesen Systemen sowohl große Stabilität als auch eine Flexibilität erreicht, die es möglich machen, auf die Umwelt zu reagieren, ohne das System zu gefährden. Die geodätischen Dome erreichten ihre Stabilität unter anderem durch ihren Bezug auf die Erdkrümmung. Die Bildung von Strukturen analog zu geometrischen Prinzipien spielt sich sowohl im makroskopischen als auch im mikroskopischen Bereich – auf molekularer Ebene ab. [15]

   Ein Dodekaeder besteht aus zwölf regelmäßigen Fünfecken, die nach Plato für die zwölf Tierkreiszeichen stehen. Als komplexester der platonischen Körper  symbolisiert er nicht nur den Kosmos, sondern ist gleichzeitig eines der Elemente im Mikrokosmos, aus denen der gesamte Kosmos besteht. Wenn wir jetzt die Struktur des Dodekaeders mit der Struktur eines Flanagan Microcluster vergleichen (mit 20 symmetrisch um das Microcluster angeordneten Wassermolekülen), erhalten wir folgendes Bild:

Die Struktur der winzigen Microcluster-Moleküle mit den darum herum angeordneten Wassermolekülen entspricht dem Dodekaeder, Sinnbild des Kosmos. Aber auch der Stoff, aus dem die Flanagan Microcluster hergestellt werden, repräsentiert Mikrokosmos und Makrokosmos zugleich. Hauptbestandteil der Microcluster-Moleküle ist das Spurenelement Silizium (oder Silica = Kieselerde), das das am häufigsten vorkommende Element auf der Erde ist. Silizium ist im menschlichen Mikrokosmos ein wichtiger Bestandteil der wichtigsten Eiweißkomponente, die für den Aufbau von Haut, Haaren und Nägeln beteiligt ist. [16]
Aber auch die Erdkruste besteht zum größten Teil aus Silizium. [17]

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