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Was sind Kolloide?
Kolloide sind winzige, negativ geladene Teilchen, die ganz besondere Eigenschaften besitzen. Außer im Hunzawasser
kommen Kolloide z. B. auch in frischem (rohem) Obst und Gemüse vor. Da die Abmessungen der Kolloide im Nanobereich liegen – von ‚Größe’ kann man in ihrem Fall kaum sprechen – ist die Wissenschaft der Kolloide ein
relativ neuer Forschungsbereich. Erst die Entwicklung neuer, hochauflösender Mikroskope hat eine Untersuchungen dieser winzigen Teilchen erst möglich gemacht. Kolloide sind bisher wenig bekannt. Aber sie sind
möglicherweise genauso wichtig für unsere Ernährung wie Vitamine, Enzyme und andere Vitalstoffe.
Patrick Flanagan beschreibt Kolloide folgendermaßen: „Praktische Kenntnisse über die Kolloidchemie erhält man dann,
wenn man sich vorstellt, dass lebende Gewebe und Organe einfach große Ansammlungen von Zellen sind; es gibt Billionen davon. Die Energie, die eigentliche Lebenskraft dieser Zellen, stammt von bestimmten Mineralien
und Metallen, darunter Eisen, Jod, Mangan und Kupfer. [...] Die Kolloidchemie befasst sich als Wissenschaft mit der Umwandlung jener Elemente in so winzige Partikel, dass diese von lebenden Zellen verwertet werden
können.“ [1]
Dies ist ein ganz entscheidender Punkt. Unser Körper kann nur Stoffe verwenden, die winzig genug sind, um von den Zellen
aufgenommen zu werden; man spricht dann von kolloidalen oder organischen Teilchen. Nichtkolloidale, anorganische Stoffe, wie z. B. die Mineralien in herkömmlichem Mineralwasser, können vom Körper nicht
aufgenommen werden. Dies bedeutet nicht nur, dass sie nicht verwertet werden können – sie müssen wieder ausgeschieden werden und wenn dies nicht in vollem Umfang geschieht, bilden sich in unserem Körper zahlreiche
Ablagerungen.
Neben ihrer winzigen Größe ist ein weiteres wichtiges Merkmal der Kolloide ihre starke negative Ladung. Verliert ein Kolloid
seine Ladung, wird das Kolloid zerstört. Die elektrische Ladung ermöglicht es den Kolloiden z. B., kranke oder abgestorbene Zellen an sich zu binden – sie ziehen diese Zellen wie kleine Magnete an – und zum
Abtransport aus dem Körper ins Blut zu schaffen. Manche Kolloide wirken durch ihre Ladung auch wie Katalysatoren in chemischen Prozessen. Da Kolloide aber eine starke Ladung besitzen – sich also in einem
energiereichen Zustand befinden – sind sie sehr reaktionsbereit und dadurch ständigen Veränderungen unterworfen.
Patrick Flanagan schreibt: „Eine der renommiertesten wissenschaftlichen Gesellschaften die 'Royal Society of
Chemistry' definiert ein Kolloid als jeden Materialpartikel, der eine oder mehr Dimensionen im Bereich von 1 - 1000 Nanometern (Billionstel Meter) aufweist. Dies bedeutet, dass ein Papier von DIN A4-Format als
Kolloid betrachtet würde, wenn es weniger als 1000 Nanometer dick wäre.
Wenn alle drei Dimensionen in den niedrigeren kolloidalen Bereich von 1 - 10 Nanometern fallen, verhalten sich Kolloide
nicht länger wie gewöhnliche kolloide Mineralien, sondern sie werden in eine neue Dimension von Energiepotential versetzt, in der diese Nanopartikel sich wie riesige Atome verhalten, die hochenergetische
katalytische Kräfte haben.
Dieser nanokolloidale Bereich unterscheidet unsere Microcluster Partikel von gewöhnlichen Kolloiden. Bis wir die
Microcluster-Technologie erschaffen haben, konnte niemand auf der Welt ein so kleines Kolloid herstellen.“ [2]
Die Herausforderung, die Hunza-Kolloide im Labor nachzubauen, bestand also darin, Teilchen zu entwickeln, die folgende Eigenschaften
besitzen sollten:
- sie mussten winzig genug sein, um vom Körper verwertet werden zu können
- sie mussten trotzdem eine möglichst große Oberfläche aufweisen
- an ihrer Oberfläche musste sich eine starke und stabile Ladung befinden
- diese Ladung musste mit einer Schutzschicht versehen sein, um stabil zu bleiben
- das Teilchen sollte aus natürlichen Stoffen bestehen
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